Über diese Seite

Diese Seite widmet sich dem Austausch von hochsensiblen Eltern und Eltern hochsensibler Kinder.

Was Du hier findest!

Das hochsensible Kind

Das Leben mit einem hochsensiblen Kind ist ebenso facettenreich wie die Wahrnehmung Deines Kindes. Es gibt sehr viele anstregende Situationen, scheinbar unbegründete starke emotionale Reaktionen, Ängste, Freuden, Sorgen und nicht immer weiß man, wie man in dieser oder jener Situation für sein Kind am besten da sein, es stützen und auffangen kann. Aus diesem Grund wurde meinhochsensiblesKind.de ins Leben gerufen. Hier kannst Du Dich mit anderen Eltern hochsensibler Kinder, aber auch hochsensiblen Erwachsenen, die ihre eigene Kindheit aus heutiger Sicht reflektieren, austauschen. Du kannst selber Ratschläge und Tipps geben, von Eurem Alltag, besonderen Situationen und Vorkommnissen berichten oder einfach um Rat fragen.

Die hochsensiblen Eltern

Auch als hochsensibles Elternteil hat man es zudem oft nicht leicht. Lärm, Unruhe und ein starkes Seelenleben („Trotzphase“, Autonomiephase, Pubertät) werfen Dich schneller aus der Bahn, als nicht-hochsensible Eltern. Inbesondere die Umstellung und Anforderungen, die das erste Kind mit sich bringen, überfordern viele hochsensible Eltern emotional so sehr, dass sie sich von ihrem Umfeld abgrenzen, das Verhalten des Kindes persönlich nehmen und von tiefer Traurigkeit und einem Gefühl des Versagens heimgesucht werden. Hier findest Du einen Ort, an dem Du Deine Sorgen und Nöte formulieren kannst, an dem man Dich ernst nimmt und an dem Du um Hilfe und Rat fragen kannst.

Da wir neben einem Forum zum direkten Austausch auch noch regelmäßige Erfahrungsberichte und neue Informationen zur Verfügung stellen möchten, freuen wir uns, wenn Du von Deinem Leben als hochsensibles Elternteil und/oder mit Deinem hochsensiblen Kind und den damit verbundenen Ängsten, Sorgen, Freuden, Erkenntnissen und Lösungsansätzen für Schlüsselreize und -situationen berichten würdest. Schicke Deine Erfahrungsberichte per E-Mail an meinHSK@gmail.com und gebe bitte unbedingt mit an, ob wir Deinen Beitrag mit gekürztem Namen oder anonym veröffentlichen sollen.

Was ist eigentlich Hochsensibilität?

Hochsensibilität ( auch: Hochsensitivität oder Hypersensibilität) wurde das erste Mal 1997 von der amerikanischen Psychotherapeutin Elaine N. Aron benannt und seither von ihr erforscht.

Das Phänomen Hochsensibilität äußert sich durch fehlende Umweltfilter, die dazu führen, dass das Gehirn hochsensibler Personen (HSPs)  äußere Eindrücke intensiver wahrnimmt und verarbeiten kann. Oft sind bei hochsensiblen Personen einzelne Sinne besonders stark ausgeprägt. Am häufigsten wird der Hörsinn benannt, aber auch der Tastsinn und Geruchssinn sind bei HSPs sehr stark ausgeprägt. Auf Grund dieser starken Wahrnehmungen und Empfindungen können HSP schneller überreizen als nicht-hochsensible Personen.

Der Besuch eines normalen Cafés, eines Indoor-Spielplatzes oder anderen Lokalitäten mit hohem Besuchsaufkommen und Lärmpegel können eine hochsensible Person zum Beispiel binnen weniger Minuten völlig überreizen. Solch eine Überreizung äußert sich von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Gerade Kinder, die sich noch keine künstlichen Filter und Kompensationsstrategien erarbeiten konnten, reagieren daher auf solche Situationen sehr emotional. Manche beginnen zu schreien oder zu weinen, andere werden körperlich unruhig und fahrig und wieder andere ziehen sich völlig in sich zurück, werden still und wirken abwesend.

Hochsensible Kinder (HSKs) fallen früh durch eine auffällig hohe Anzahl von „Macken“ auf. Beispiele hierfür können sein:

  • das Kind lehnt das barfuß Laufen, z.B. auf Sand oder Wiese, komplett ab
  • das Kind ekelt sich vor klebrigen, feuchten bzw. grundsätzlich verschmutzend Händen
  • das Kind ist sehr empfindlich bei Kleidungsstücken (kratzen von Schildern, drücken von Schuhen)
  • das Kind möchte alles immer nach einem bestimmten Schema machen (Rituale) und kommt mit Veränderungen nur sehr schlecht klar
  • das Kind ist sehr ängstlich, Regel verliebt und lehnt das Unbekannte ab

Dies sind nur Beispiele, wie sich eine Hochsensibilität bei einem Kleinkind äußern kann. Generell lässt sich sagen, dass Hochsensibilität erst ab dem 5. Lebensjahr zuverlässig zu erkennen ist. Anzeichen gibt es aber bereits früher. So werden zum Beispiel auch Zusammenhänge zwischen Hochsensibilität und physiologisch gesunden Schreibabys vermutet.

Wer wir sind

Wir sind – teilweise selber hochsensible – Eltern hochsensibler Kinder, die nach einer kostenlosen Austauschmöglichkeit suchten, um mit anderen (hochsensiblen) Eltern hochsensibler Kinder in Kontakt zu treten und sich auszutauschen. Weil wir diese Möglichkeit nicht fanden, haben wir meinhochsensiblesKind.de ins Leben gerufen.

Wir freuen uns, das Du hier bist. Erzähle ruhig auch anderen (hochsensiblen Freunden, Freunden mit hochsensiblen Kinder, Erziehern, Lehrern, etc.) von uns, damit ein reger Austausch möglich ist.